Die KMV im Januar hat beschlossen, einen Mitgliederabend zum Thema „Das IZH und der Staatsvertrag. Was tun?“ durchzuführen.
Im November 2012 hat Hamburg einen Staatsvertrag mit dem türkischen Moscheeverein Ditib, der Schura (einem Zusammenschluss von ca. 60 islamischen Moscheegemeinden und islamischen Vereinen) und dem Verband der Islamischen Kulturzentren sowie der Alevitischen Gemeinde geschlossen. Der Staatsvertrag soll dieses Jahr evaluiert werden.
Im Zuge der Evaluierung wird immer wieder Kritik am Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) geäußert. Dieses Zentrum wird von der mam-Ali-Moschee Hamburg getragen und ist Mitglied der Schura Hamburg, des Zentralrats der Muslime in Deutschland und der Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschland. Das IZH wird auch „Blaue Moschee“ genannt und steht unter Beobachtung des Hamburger Verfassungsschutzes; zudem gibt es immer wieder Kritik an den Verbindungen zum Iran.
Vor diesem Hintergrund ist umstritten, wie künftig mit dem IZH umgegangen werden soll und ob der Staatsvertrag, der im November seit 10 Jahren besteht, in der bisherigen Form fortgeführt werden soll.
Mit Michael Gwodsz, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, und Volker Beck (angefragt), ehemaliger grüner Bundestagsabgeordneter, wollen wir dieses kontroverse Thema diskutieren, und zwar am
Mittwoch, den 23. Februar 2022 um 19.30 Uhr (online).
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