26.3. // Berlin als Vorbild? – Hamburg bekommt ein eigenes Gesetz gegen Diskriminierung

Veranstaltungsbild zu "Berlin als Vorbild? Hamburg bekommt ein starkes Antidiskriminierungsgesetz." mit einer Justizia-Statue.

Diskriminierung ist kein Einzelschicksal – sie passiert täglich, oft unsichtbar, aber mit spürbaren Folgen. Ob im Job, im öffentlichen Raum oder bei Behörden: Menschen werden wegen ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Identität, Behinderung oder anderer Merkmale benachteiligt. Das darf nicht folgenlos bleiben.

Deshalb setzen wir GRÜNEN uns für ein Hamburg ein, in dem alle Menschen frei, sicher und gleichberechtigt leben können. Ein wichtiger Schritt dorthin: das Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG).

Warum braucht Hamburg ein eigenes LADG?

Rechte auf Papier reichen nicht – sie müssen im Alltag wirken. Mit dem LADG schafft Hamburg eine klare Rechtsgrundlage, um Diskriminierung effektiv zu bekämpfen. Es ist der nächste logische Schritt nach der Hamburger Antidiskriminierungsstrategie und macht unsere Stadt zu einem Safe Space für alle. Doch ein gutes Gesetz entsteht nicht im stillen Kämmerlein. Es braucht Expertise, Austausch und die Stimmen derer, die Diskriminierung tagtäglich erleben oder bekämpfen.

Lernen von Berlin – und darüber hinaus

Berlin hat als erstes Bundesland vor fünf Jahren ein LADG eingeführt. Was läuft gut? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? Diese Fragen wollen wir mit euch und Ihnen diskutieren – und gemeinsam überlegen, wie Hamburg das Gesetz noch besser machen kann.

Dafür laden wir euch herzlich ein zur Veranstaltung:
Berlin als Vorbild? Hamburg bekommt ein eigenes Gesetz gegen Diskriminierung
26. März 2026, 11:00–13:00 Uhr (Einlass ab 10:30 Uhr)
Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 6, Saal 2.04

Anmeldung hier https://formular.gruene-hamburg.de/anmeldung-gesetz-gegen-diskriminierung/
(bitte bis 03.03. für Gebärdensprachdolmetscherinnen anmelden)

Mit dabei:

  • Filiz Demirel (MdHB, Sprecherin für Antidiskriminierung)
  • Dr. Doris Liebscher (Leiterin der LADG-Ombudsstelle Berlin)
  • Soraia Da Costa Batista (Juristin, Gesellschaft für Freiheitsrechte, angefragt)
  • Prof. Dr. Alexander Tischbirek (Verfasser des Gutachtens zum Hamburger LADG)
  • Birte Weiß (Leiterin Antidiskriminierungsbüro Hamburg)

Moderation: Mareike Engels

Wir freuen uns auf euch!