Bezirksversammlung Oktober

Zu sehen ist das weisse Altonaer Rathaus mit gelb und weiss blühenden Büschen im Vordergrund.
Henning Angerer

Bericht aus der Bezirksversammlung am 22.10.2026

Die Bezirksversammlung im Oktober war relativ früh im Monat, vielleicht erklärt das die geringe Anzahl von Anträgen.

Benjamin Eschenburg

Der von uns zusammen mit SPD und CDU erarbeite Antrag zur Fortführung des Nachtbeauftragten in der Schanze und Ottensen wurde mit breiter Mehrheit angenommen. Benjamin H. stellte für uns sehr schön dar, dass zum ersten Mal in seiner Zeit keine Lärmbeschwerden aus diesen Bereichen im WKV, im Ausschuss für Wirtschaft, Klima und Verbraucherschutz, behandelt werden mussten. Allein dies zeigt: Der Nachtbeauftragte wirkt! Auch in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte gibt es eine große Mehrheit für die Fortführung dieser Arbeit – jetzt muss nur noch der Senat das Geld dafür bereitstellen.

Großes Thema des Monats war mit zwei Anträgen und Aussprache in der öffentlichen Stunde erneut das Holsten-Areal. Gesche, Christian und ich führten für uns aus, dass die genaue Aufteilung des geförderten Wohnungsbaus auf die unterschiedlichen Förderwege Teil der weiteren Planungen sind und wir uns über die Erhöhung des Gesamtanteils des geförderten Wohnungsbaus auf 50 % freuen sollten. Dies geht weit über den üblichen Drittelmix hinaus.

Auch die Ausgestaltung des Quartierzentrums kann jetzt noch nicht detailliert festgelegt werden. Und entgegen der Darstellung von Die Linke und Volt wurde der Klimaschutz bei den Planungen berücksichtigt: Bereits im Masterplan ist zum Beispiel eine Frischluftachse von der Elbe über den jetzigen Bahnhof und die Neue Mitte Altona bis ins Holsten-Areal vorgesehen. Dafür muss aber der Bahnhof noch umziehen. Welche Punkte von dem, im letzten Monat in der Bezirksversammlung beschlossenen, Klimaanpassungskonzept „COOL-Altona“ bereits erfüllt werden, erörtern wir im Fachausschuss. Ein Grund, die Planungen anzuhalten, ist dies alles definitiv nicht.

Zum Vertrag für Hamburg erklärte Dana, dass wir anhaltend hinter dem Ziel der 10.000 Wohnungen pro Jahr stehen. Es funktioniert aber nur, wenn das Gemeinwohl im Vordergrund steht anstelle von Partikularinteressen. Auch muss es eine Zusammenarbeit aller Ebenen inkl. der Politik geben. Zudem kann es nicht sein, dass wir so lange auf die Politikmittel warten müssen wie dieses Jahr – wir haben bisher immer noch nicht das gesamte Geld für 2026 erhalten. 

Die Linke probierte neben dem Antrag zu Holsten die Rettung von La Cantina als neues Problem aufzumachen. Gesche sagte sehr klar, dass das Bezirksamt niemandem vorschreiben kann, ein Angebot in Ottensen zu schaffen. Wenn es einen Träger gebe, würden wir den aber im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen. Außerdem: Der neue Standort im Trinitatisquartier ist ganz in der Nähe und sehr gut erreichbar.

Soweit aus der Oktober-Bezirksversammlung in Altona. Alle weiteren Anträge und Ergebnisse – auch aus den Ausschüssen – findet ihr wie immer unter https://sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/allris.net.asp

Herzliche Grüße aus der Fraktion

Benjamin Eschenburg