Die Hamburger Stadtteilkultur soll in den Jahren 2027/28 mehr Geld bekommen. Klingt richtig, oder? Menschen werden vor der Haustür kreativ, gehen aufeinander zu, lernen miteinander – das ist Demokratie. Doch die geplante Erhöhung ist zu gering. Die GRÜNE Fraktion Altona fordert daher in einem Antrag die entsprechenden Behörden auf, die Stadtteilkultur nicht auszuhungern, sondern ausreichend weiterzufinanzieren.
Emilie Licari, GRÜNE Fraktion Altona und Mitglied im Kultur- und Bildungsausschuss: „Die Stadtteilkultur in Altona schafft künstlerische Begegnungsräume und macht Solidarität im Alltag erlebbar. In Zeiten von Vereinzelung und wachsendem Rechtsextremismus sind solche Räume wichtiger denn je.
Um dieses Angebot zu erhalten, fordern wir eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung durch die Stadt. Die Inflationsrate sowie die steigenden Kosten für Sicherheitsmaßnahmen und Gehälter wurden für das zukünftige Budget bisher nicht eingeplant. Und das ist fatal – quartiersnahe Kultur ist wichtig, sie gestaltet unsere Stadt und trägt dazu bei, unsere Demokratie zu festigen!“