Film: „Wir dürfen es nicht vergessen“

Filiz Demirel lädt gemeinsam mit Emilie Licari, der kulturpolitischen Sprecherin in der Bezirksversammlung Altona, zur Filmvorführung mit anschließendem Gespräch ein. Der Regisseur und die Zeitzeugin Antje Kosemund sind ebenfalls vor Ort.

Der berührende Dokumentarfiln “Wir dürfen es nicht vergessen” portraitiert die Hamburgerin Antje Kosemund, die 1928 geboren wurde und in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen ist. Ihr Vater wurde im Mai 1933 durch die Gestapo verhaftet, ihre Mutter starb früh. Ihre Schwester Irma fiel dem „Euthanasie-Mordprogramm“ der Nazis zum Opfer. Im Gespräch mit der Zeitzeugin erscheinen Menschen, Orte, Straßen und Gebäude. Sie alle erzählen ihre Geschichte vom kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus und von einer Spur im Vernichtungsprogramm der Aktion T4, die bis nach Wien führt.

Antje Kosemunds Erinnerungen sind ein Zeugnis eines widerständigen Lebens und ein Dokument gegen das Vergessen.

Freitag
29.05.2026
18:00 – 20:00 Uhr
Markthaus Blankenese