Good food – good mood

Schokolade, Chips und süße Drinks – lecker, aber sie gehören nach Aussage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ganz klar zu den ungesunden Lebensmitteln. Dennoch wird für sie geworben, wie zahlreiche Flächen auch in unserem Bezirk zeigen. Die GRÜNE Fraktion Altona fordert mit einem Antrag daher die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation (BWAI) und die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) dazu auf, bei der nächsten Ausschreibung für öffentliche Außenwerbeflächen die Bewerbung ungesunder Lebensmittel auszuschließen.

Emilie Licari, Abgeordnete GRÜNE Fraktion Altona: „Es ist allen selbst überlassen, was sie kaufen, aber Werbung ist darauf angelegt, Begehrlichkeiten zu wecken. Ob gesund oder ungesund – es geht um Umsatzsteigerung. Ca. 5.000 Werbeflächen an Hauswänden, Bushaltestellen und Litfaßsäulen sind in Hand der Stadt. Diese Werberechte werden über Ausschreibungen an private Unternehmen vergeben. Hier kann Hamburg den Hebel ansetzen und ungesunde Lebensmittel im Sinne der WHO-Nährwertprofile von kommenden Ausschreibungen ausschließen – neben der Einführung einer Zuckersteuer und dem Verringern von verfügbaren, ungesunden Lebensmitteln eine der WHO-Hauptforderungen zur Gesundheitsprävention.“