Wir begleiten aktuell den Kreisverband (KV) Mansfeld-Südharz und möchten Einblicke in die Situation vor Ort geben – und gleichzeitig zeigen, wo konkrete Unterstützung möglich ist.
Der KV Mansfeld-Südharz ist mit 34 Mitgliedern klein aufgestellt. Entsprechend stemmt eine Handvoll aktiver Mitglieder die gesamte politische Arbeit. Vorsitzende sind Christine Reimann, die das einzige grüne Kreistagsmandat innehat und als Direktkandidatin im Wahlkreis Sangerhausen zur Landtagswahl antritt, sowie Lisa Mertens, die als Direktkandidatin im Wahlkreis Eisleben zur Wahl steht. In Sangerhausen gibt es ein kleines Büro, das als Treffpunkt dient. Der Landesverband unterstützt administrativ. Das Engagement vor Ort ist vor allem von den Aktiven abhängig.
Die Region ist in mehrfacher Hinsicht besonders: wertvolle Biosphärenreservate, gesunde Mischwälder und eine beeindruckende Karstlandschaft prägen den Südharz. Gleichzeitig stehen diese Naturräume unter Druck, etwa durch geplanten Gipsabbau. Vor Ort engagieren sich einige Initiativen für den Naturerhalt. Zugleich kämpft die Region mit Abwanderung und wirtschaftlicher Schwäche – Themen, bei denen grüne Politik wichtige Impulse setzen kann, etwa durch nachhaltigen Tourismus und ökologisches Bauen.
Im Wahlkampf zeigen sich die Herausforderungen deutlich: Plakate werden oftmals schnell zerstört und Infostände in den kleineren Städten erreichen nur wenige Menschen. Klassische Formate greifen kaum. Neue Ansätze sollen ausprobiert werden, brauchen aber vor allem personelle Unterstützung. An guten Ideen und Themen mangelt es nicht, eher an den konkreten Kapazitäten zur Umsetzung.
Genau hier setzen wir mit der Partnerschaft an: Wir wollen den KV Mansfeld-Südharz konkret stärken und Angebote machen – wie mit personeller Unterstützung im Wahlkampf, Know-how, Austausch und gemeinsamen Aktionen. Denkbar sind zum Beispiel Einsätze von Mitgliedern vor Ort an Aktionswochenenden, Unterstützung bei Öffentlichkeitsarbeit und Social Media oder der Aufbau langfristiger Netzwerke, etwa im Bereich nachhaltiges Bauen oder Jugendaustausch.
Unser Eindruck: Mit wenigen zusätzlichen Menschen vor Ort lässt sich bereits viel bewegen – sei es am Infostand, im Gespräch oder durch sichtbare Präsenz. Gleichzeitig geht es um langfristige Perspektiven: voneinander lernen, Strukturen aufbauen und gemeinsam neue Wege gehen.
Wenn ihr euch einbringen möchtet – sei es punktuell im Wahlkampf oder längerfristig im Austausch – meldet euch gerne bei Benjamin oder per Mail an kreisverband[at]gruene-altona.de, der euch auch den Link zu unserer Signal-Gruppe schickt.