Stadtplanung – für Mensch und Tier

Es heißt Animal-Aided-Design (AAD), also tier-unterstützende Gestaltung, und bedeutet: Mit Planungsbeginn eines Bauvorhabens oder Quartiers sollen die Bedürfnisse von Tieren, die in der Stadt wohnen, in die Entwürfe einbezogen werden. Das fordern die Fraktionen GRÜNE und Volt in der Bezirksversammlung Altona. Mit dem Zusammendenken von Wohnungsbau und Naturschutz soll das Vorkommen wild lebender Tiere gefördert und die Natur ins Wohnumfeld der Menschen zurückgeholt werden.

Lars Andersen, Abgeordneter GRÜNE Fraktion Altona und Mitglied im Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport sowie im Bauausschuss: „Menschen brauchen Wohnungen, Tiere auch. Da macht es Sinn, bei der Planung neuer Quartiere von vornherein die Bedürfnisse von wildlebenden Tieren zu berücksichtigen: Wo können Igel überwintern, wo finden Eichhörnchen Nahrung, wo können Rotkehlchen ihr Nest bauen und Mauerbienen ihre Brutröhren anlegen? Fließen Fragen wie diese von vornherein in die Stadtplanung ein, leistet dies nicht nur einen Beitrag zur Artenvielfalt, sondern auch für die Lebensqualität der Menschen, die dort wohnen werden.“