Bustaktung in Osdorf soll sich verbessern

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Mal sind sie überfüllt, mal verspätet, mal beides: Die Bewohner*innen von Osdorf sind mit der Busanbindung in ihren Stadtteil unzufrieden. Um die Attraktivität und Verlässlichkeit des Busverkehrs zu erhöhen, soll die Linie 115 die Strecke in diesem Bereich künftig häufiger bedienen, die Linie 21 vor allem zu Schulbeginn leistungsfähiger werden. Das fordern die Fraktionen GRÜNE, CDU und SPD in der Altonaer Bezirksversammlung am 26.3.2026.

Der 115er, der die Strecke zwischen Teufelsbrück und Eidelstedt zurücklegt, soll auf Antrag der Fraktionen auch zwischen Teufelsbrück, Hochkamp, Alt-Osdorf, Klein Flottbek, Othmarschen und Altona öfter als im 40-Minuten-Takt kommen. Für Kinder ist besonders der 21er wichtig: Fast regelmäßig ist er am Morgen überfüllt oder verspätet, sodass sie ihre Schule nicht rechtzeitig erreichen. Mehr Fahrten können hier Abhilfe schaffen.

Benjamin Harders, GRÜNE Fraktion Altona und Mitglied im Mobilitätsausschuss: „Busse müssen häufig genug fahren, damit sie attraktiv sind und angenommen werden. Niemand wartet 40 Minuten auf einen Bus. Hinzu kommt: Lange Linienwege führen mitunter zu Verspätungen. Gerade zu Schulwegzeiten kommt es auf Buslinien zur Überfüllung von Bussen, Fahrgäste bleiben stehen und Schüler*innen kommen zu spät zum Unterricht. Wir fordern daher als Minimum einen 20-Minuten-Takt und eine Erhöhung der Fahrten zu Stoßzeiten. Wir brauchen ein flexibles Nachsteuern des Busangebots, wenn eine sehr hohe Nachfrage besteht. Um den Anteil des Umweltverbunds an den täglichen Wegen in Hamburg auf 80 % in 2030 zu erhöhen, müssen wir in Hamburg deutlich anwachsende Mittel für ein verbessertes Angebot im Busverkehr einplanen.“