Sommer, Sonne, Lebensgefahr: Schutz für Obdach- und Wohnungslose soll verbessert werden

Thermometer zeigt 40 °C und Grün
Hitze in der Stadt jaroslaw-unsplash

Kein kühler Innenraum, kein Trinkwasser, kein Sonnenschutz – für Menschen ohne Obdach oder Wohnung ist der Sommer nicht heiß ersehnt, sondern brandgefährlich. Ein regional angepasstes Schutzprogramm fordert jetzt die Bezirksversammlung Altona auf Antrag der GRÜNEN und SPD, gemeinsam abgestimmt und entwickelt von den entsprechenden Behörden und dem Amt, um vor die erste Hitzewelle des Jahres zu kommen.

Kai Uwe Helmers, Abgeordneter GRÜNE Fraktion Altona und Mitglied im Sozialausschuss: „Der menschengemachte Klimawandel führt dazu, dass Hitze kein Randthema mehr ist. Hitze ist ein Gesundheitsrisiko – und für Menschen, insbesondere für diejenigen, die auf der Straße leben, kann sie lebensgefährlich sein.

Unser Antrag setzt dort an, wo konkrete Hilfe möglich ist. Erstens: die aufsuchende Straßensozialarbeit stärken. Zweitens: eine einfache, gedruckte Karte die darüber informiert, wo es Trinkwasser gibt, wo kühle Orte. Und drittens: eine flächendeckende Versorgung mit kostenlosem Trinkwasser.

Es geht uns nicht um Mitleid. Es geht um ein grundlegendes Verständnis von Menschlichkeit und sozialen Zusammenhalt und um kleine Maßnahmen, die einen realen Unterschied machen.“